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13 Tipps für eine gute Landingpage

13 Tipps für eine gute Landingpage
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Wer eine Webseite betreibt, kommt um eine Landingpage nicht drum herum. Die Call-to-Actions leiten den Besucher direkt auf die Landingpage, die praktisch das Aushängeschild deiner Seite ist.

Im Marketing haben diese Seiten daher eine große Bedeutung, obwohl nicht immer klar ist, was eine Landingpage überhaupt ist.

Um dir zwischen den verschiedenen Definitionen einen Überblick zu verschaffen, was eine Landingpage ist, wozu sie dient und wie du eine Landingpage aufbaust, haben wir dir alle wichtigen Informationen zusammengestellt.

Was ist eine Landing Page? 

Der Begriff Landingpage stammt von dem Wort Landing, also Landen an. Der Besucher landet auf deiner Seite, in der Regel nachdem er etwas angeklickt hat. Häufig landet der Besucher über eine Call-to-Action wie Klick Hier oder Verlinkungen auf deiner Landingpage.

Ein anderes Wort ist auch Zielseite. Dieser Begriff beschreibt den Inhalt der Landingpage. Auf der Zielseite findet der Nutzer bestimmte Angebote ohne Ablenkung oder andere Störfaktoren. Auf der Zielseite gibt es dafür viele Call-to-Actions oder Eingabeformulare für Bestellungen, Newsletter oder Angebote.

Eine Landingpage steht für sich allein. In der Regel folgt sie einem Werbebanner, auf dem das steht, was der Kunde sucht.

Ein Kunde kann auf folgendem Weg auf die Zielseite gelangen: Der Kunde sieht einen Werbebanner für ein Produkt, dass er sucht. Er Klickt auf die Call-to-Action und landet auf der Zielseite. Hier führt er das Ziel aus, das Produkt zu kaufen. Dafür findet er auf der Zielseite Informationen zum Produkt und eine Kaufmöglichkeit.

Damit der Kunde nicht wieder von der Seite verschwindet, stehen Landingpages für sich allein. Oft gibt es kein zusätzliches Navigationssystem, keine externen und internen Links und keine Verweise auf andere Seiten.

Die Landingpage ist nicht mit der Startseite zu verwechseln. Die Startseite erfüllt eine völlig andere Funktion als die Landingpage.

Zusammenfassung

Eine Landing Page, auch Zielseite genannt, verfolgt ein bestimmtes Ziel an den Besucher. In der Regel sind das Käufe oder Abonnements von Mails und Newslettern. Daher ist die Landing Page eine Stand Alone Seite, die der Besucher über Call-to-Actions findet.

Welche Arten von Landing Pages gibt es?

Eine Landing Page richtet sich nach der Handlung, die der Besucher ausführen soll.

Das können sein:

  • Ein Produkt kaufen
  • Eine Dienstleistung buchen
  • Ein Beratungsgespräch vereinbaren
  • Einen Newsletter abonnieren
  • Geld an einen Verein spenden
  • Ein Event buchen

Grundsätzlich kannst du aber zwei Themen zusammenfassen. Die erste Kategorie von Landing Pages sind das Opt-In und das Click-Through.

  • Opt-In Pages sind Lading Pages, die Kontaktdaten wie E-Mail-Adressen der Namen sammeln wollen. Diese Seiten finden oft auf B2B Seiten Anwendung, also Business to Business Seiten.
  • Click-Through Seiten möchten einem Kunden ein Angebot unterbreiten.

Startseite und Landing Page – Was ist der Unterschied?

Oft werden Landingpages und Startseiten synonym verwendet, obwohl beides völlig unterschiedliche Seitentypen sind.

Beide Arten von Seiten verfolgen unterschiedliche Ziele.

Die Startseite möchte in erster Linie Informationen übermitteln und dem Kunden die Seite schmackhaft machen. Es gibt viele Informationen, Links und Call-to-Actions, die auf die Unterseiten führen. Dabei zeigt die dem Besucher allgemein, um was für eine Seite es sich handelt, was sie anbietet und was der Kunde hier findet. Dabei gibt es kein bestimmtes Ziel wie ein Kaufangebot.

Warum eine Landingpage so wichtig ist

Eine Landingpage ist ein sehr wichtiger Bestandteil im Online Marketing. Ohne Zielseite ist es deutlich schwieriger, Dienstleistungen oder Waren zu verkaufen.

Im Großen und Ganzen verfolgt die Landingpage mehrere Ziele:

  • Traffic und SEO: Eine Landingpage hilft dabei, deine Seite bei Google gut zu ranken und deine Sichtbarkeit zu erhöhen. Dadurch erhältst du mehr Besucher und mehr potentielle Kunden. SEO, also Suchmaschinenoptimierung, verfolgt das Ziel, deine Seite ganz oben bei Google anzuzeigen.
  • Leads: Gute Landing Pages erhöhen deine Leads, also Kontakte zu Kunden.
  • Sales: Gut optimierte Landing Pages helfen dabei, deine Conversion Rates zu erhöhen und mehr Verkäufe zu erzielen.

Alles in Allem sind Zielseiten essentiell, um Kunden zu gewinnen, deine Seite zu ranken und mehr Verkäufe zu generieren.

Tipps für eine gute Landing Page

Nach der vielen Theorie erklären wir dir hier, wie du deine perfekte Landing Page erstellst und aufbaust.

Dennoch solltest du dich von Anfang an davon verabschieden, die perfekte Landing Page zu erstellen. Daher ist eine Conversion Rate von 100 % unrealistisch. Trotz alledem kannst du mit einer guten Landing Page gute Raten von 80 % erreichen. Dafür gibt es ein paar Tipps, womit du deine Zielseite optimierst.

1.      Ziel festlegen

Bevor du startest, solltest du zuerst überlegen, was du mit der Seite erreichen möchtest. Ziele können sein:

  • Newsletter abonnieren
  • Dienstleistung buchen
  • Daten eingeben wie E-Mail-Adressen

Die Auswahl ist dabei nicht beschränkt. Du selbst entscheidest, was du mit der Seite anbietest. Dabei solltest du dich aber auf eine Funktion festlegen und nicht verschiedene Ziele vermischen. Je weniger Ablenkung, desto mehr wirkt deine Seite, weshalb du für jedes Ziel eine eigene Landing Page erstellen solltest. Halte dazu zum Beispiel Formulare kurz und knapp und überlade den Besuche nicht mit zu vielen Funktionen und Informationen.

2.      Zielgruppe finden

Ohne Zielgruppe kannst du deine Seite nicht optimieren. Daher solltest du direkt am Anfang festlegen, welche Personengruppe zu erreichen möchtest. Möchtest du eher junge Menschen ansprechen? Eher Frauen oder Männer oder beide? Eher ältere Leute? Berufstätige oder Studenten?

Je nach Zielgruppe musst du deine Landing Page stilistisch und optisch anpassen und an deine Besucher ausrichten. Verzichte aber auch hier auf verwirrende Grafiken und zu viele Spielereien, damit der Fokus auf deinem Produkt liegt.

3.      Anzeige und Landing Page aufeinander abstimmen

Die Anzeige, über die der Besucher auf deine Seite kommt, sollte optisch und inhaltlich zu deiner Landing Page passen. Es ist wichtig, dass die Landing Page das Versprechen aus der Anzeige hält und keine Versprechen macht, die du nicht halten kannst. Im besten Fall bauen die Anzeige und die Zielseite auf einander auf.

4.      Formular erstellen

Das Herzstück deine Landing Page ist das Formular. Dein Besuch soll schließlich seine Daten in ein Formular eintragen. Das Formular sollte nicht zu lang, optisch ansprechend und schnell auffindbar, aber nicht aufdringlich sein. Auch hier gilt: so viel wie nötig, so wenig wie möglich.

5.      Lösungen präsentieren

Kunden mögen kurze und knappe Ansagen. Lange Texte, Erklärungen und Geschichten möchten die Kunden nicht lesen.

Der Besucher sollte daher schnell erkennen, welche Vorteile er durch den Besuch auf der Seite und beim Kauf des Produktes erhält. Wähle daher kurze und direkte Sätze wie:

„Produkt xy hat meine Haare nach zwei Mal Waschen glänzend gemacht!“

Dazu kannst du Fotos zeigen und kurze Erfahrungsberichte hochladen. Verzichte dabei aber auf Werbetexte, konzentriere dich lieber auf menschliche und ehrliche Texte.

6.      Vertrauen gewinnen

Erfahrungsberichte und Gütesiegel zeigen, dass dein Produkt hochwertig und vertrauenswürdig ist. Weitere Möglichkeiten, das Vertrauen deiner Kunden zu gewinnen, sind:

  • Produktvideo und Tutorials
  • Unternehmens-Präsentation
  • Informationen auf Blog-Seiten
  • Kundenberichte und Bewertungen

Es ist wichtig, anhand dieser Informationen deine Versprechen zu halten. Dabei solltest du auf offensichtliche Werbetexte verzichten und dich sprachlich auf deine Zielgruppe fokussieren.

7.      Persönlichkeit gewinnt

Eine ehrliche Persönlichkeit ist ein guter Verkaufsweg. Kunden mögen Ehrlichkeit und Persönlichkeit und kaufen lieber bei Menschen, denen sie vertrauen. Gib daher deiner Landing Page ein Gesicht und eine menschliche Seite. Das erreichst du über Storytelling über deine echte oder eine fiktive Person. Menschen kaufen gerne nach Bauchgefühl und nicht immer nach rationalen Faktoren. Daher kannst du mit einer guten fiktiven oder echten Persönlichkeit mehr Verkäufe generieren.

8.      Elemente sorgsam auswählen

Die Landing Pages sollen möglichst direkt und übersichtlich sein, damit der Besucher nicht abgelenkt wird. Daher verzichten viele Zielseiten auf eine Navigation und auf viele Grafiken, Banner oder andere Produkte. Reduziere die Inhalte auf das Wesentliche und dein Produkt,

Frage dich daher bei der Gestaltung:

  • Bietet der Inhalt einen Mehrwert für den Kunden?
  • Lenkt der Inhalt ab?
  • Was ist der Schwerpunkt der Seite?
  • Unterstützt der Inhalt den Besucher?

Aus diesem Grund bestehen Landing Pages aus folgenden Inhalten, wobei du sie nach dem Motto „so viel wie nötig, so wenig wie möglich“ auswählen solltest:

  • Logo
  • Headline und Subline
  • Produkabbildung (Hero Shot)
  • Einleitung
  • USPs
  • Testimonials
  • Trust-Signale
  • Checklisten
  • Videos, Tutorials

9.      Texte gezielt auswählen

Die Texte sollten sorgsam strukturiert und gestaltet werden. Besucher schauen sich in der Regel die Seite im Allgemeinen an, bevor sie lesen. Chaotische Texte schrecken die Kunden ab und sorgen dafür, dass sie schneller die Seite wieder verlassen. Wähle daher eine gute, klar Struktur und eine gewisse Ordnung auf der Seite. Listenelemente, Markierungen und Checkboxen sind Eyecatcher, womit die Kunden schnell die richtigen Informationen finden.

10. Call To Action

Ein guter Call to Action sollte fordernd, aber nicht zu aufdringlich sein. Gestalte deinen CTA ansprechend, einladend und deutlich, sodass der Besucher weiß, was er tun soll. Verzichte lieber auf Standardformulierungen wie „Hier klicken“ oder „Jetzt anmelden“, sondern wähle kreative und ansprechende CTAs.

11. Direkte Überschriften

Die Überschriften sollten direkt und kurz sein. Der Kunde scannt beim ersten Besuch die Seite, bevor er sich entscheidet, weiterzulesen. Mit kurzen und direkten Überschriften weiß der Kunde sofort, was ihn erwartet und war er auf der Seite findet.

12. Seite kurz halten

Lange Kategorietexte sollten, wenn überhaupt, ganz am Ende kommen. Lange Texte schrecken ab, du solltest möglichst auf lange Texte verzichten. Möchtest du dennoch Texte einbauen, setze sie an das Ende der Seite, damit der Kunde diese nicht überspringen muss, um an seine Informationen zu kommen.

13. Ranking analysieren

Je mehr Seiten zu erstellst, desto besser wirst du. Verfolge das Ranking bei Google und analysiere, wie viele Verkäufe du über einen längeren Zeitraum generierst. Mit diesen Daten erfährst du, ob du deine Seite weiter optimieren musst oder ob deine Seite schon so rankt, wie du es möchtest.

Zusammenfassung: Darum ist eine Landing Page wichtig

Wie du siehst, ist eine Landing Page aus dem E-Commerce nicht mehr wegzudenken. Doch damit die Zielseite auch seinen Zweck erfüllt, muss sie gewisse Voraussetzungen erfüllen.

Eine Landing Page ist keine klassische Website. Homepages sollen in der Regel möglichst viele Informationen vermitteln, den Besucher catchen und ihm zeigen, warum er sich genauer auf der Seite umsehen sollte. Dafür gibt es Orientierungen wie Navigation, interne und externe Links, Infoboxen, Grafiken oder Werbebanner.

Auf das meiste davon solltest du auf der Zielseite verzichten.

Die Grundregel für eine gute Landing Page ist, auf Ablenkung zu verzichten. Der Besucher soll sich auf das fokussieren, was er tun soll.

Ziele einer Landing Page sind in der Regel Käufe, Angabe von Daten, Ausfüllen von Formularen oder das Buchen von Dienstleistungen. Dafür gibt es entsprechende Call to Actions und Aufforderungen an den Besucher. Damit der Besucher das auch tut, darf er nicht von unnötigen Informationen abgelenkt werden.

Daher kannst du dir merken:

  • Beschränke dich bei deiner Seite nur auf das Nötigste.
  • Keine Navigation!
  • Verwende kurze, knackige Titel und Headlines.
  • Finde deine Zielgruppe.
  • Sprich deine Zielgruppe direkt und zielgerichtet an.
  • Wähle grafische Elemente sorgsam aus: so viel wie nötig, so wenig wie möglich.
  • Wähle passende Call to Actions.
  • Halte deine Seite kurz und verzichte auf lange Texte.
  • Wenn lange Texte nötig sind, packe sie ans Ende der Seite.
  • Analysiere dein Ranking und verbessere die Seite bei Bedarf.
  • Halte deine Versprechen.
  • Deine Landing Page und die Werbeanzeige, über die der Besucher auf deine Seite kommt, sollten zusammenpassen.
  • Thank You Page: Wenn dein Kunde seine Daten in das Formular eingegeben hat, solltest du eine schöne Dankesseite programmieren.
  • Und natürlich: Datenschutz und Cookies nicht vergessen.

Oft finden die Kunden deine Seite über eine Werbeanzeige. Geben Sie einen Suchbegriff bei Google ein, werden ihnen passende Angebote angezeigt. Klicken die Besucher nun auf die Anzeige, gelangen sie auf deine Landing Page. Damit der Kunde auf der Seite bleibt, sollte deine Landing Page optisch und inhaltlich zu der Anzeige passen.

Vergiss nicht: der Kunde entscheidet in den ersten Sekunden, ob er auf deine Seite bleibt oder nicht. Daher hast du auch nur ein kurzes Zeitfenster, um den Kunden zum Bleiben und Kaufen zu bewegen.

Das erreichst du, indem dein Kunde sofort sieht, was er auf der Seite findet. Das erreichst du über direkte Headlines, die schnell und kurz sagen, was du anbietest.

Eine gute Landing Pages zu erstellen, ist nicht so schwierig, wie es sich anhört. Eine gute Zielseite lebt wie eine Startseite von den guten Inhalten. Über das Ranking und den Käufen erfährst du, ob du deine Seite weiter optimieren musst.

Wenn du dich an diese Regeln hältst, steht deiner Landing Page nichts mehr im Weg.

Bild von Isabell Bergmann
Isabell Bergmann
Als Online Marketing Managerin bei WPspace teile ich gerne mein Wissen rund um Online Marketing, Webdesign und Hosting.

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